Samstag, 25. November 2017

04 - Die letzten Vorbereitungen

03.07.2007

Wir essen erst spaet ein gutes und reichliches Fruehstueck , so gegen 9:30 (Ralf findet das ist zu frueh). Die Tochter von Batnjams Bruder Tutsa verwoehnt uns und so sind wir voelleig satt.





Wir schauen uns noch die Fotos des Vortages an und werden gegen 11 Uhr von Batnjam abgeholt, um Einkaeufe fuer die Reise machen zu koennen.



Vorher uebergeben wir noch die bei der AIS erworbenen ausrangierten Laptops. (Danke an Herrn Strauss)




















Wir kaufen einen Auto-Strom-Adapter fuer das Netzteil unseres DVD Brenners und Unmengen an Lebensmitteln - drei Einkaufswagen voll.





Fuer Melanie noch einen Hut und fuer Ralf Baterien. In einem weiter entfernten Viertel kaufen wir dann noch Suessigkeiten und Wodka als Mitbringsel fuer unserer Reise. Banjams Familie laedt uns in das Restaurant "Berlin Burger" ein.






Dort gibt es Spaggetti zum Mittagessen und wir trinken unseren ersten Milchtee.



ueberall in der Stadt sieht man Leute, die scheinbar so eine Art Telefonservice anbieten



mittlerweile duerften die Samrtphones dieses Geschaefft zerstoert haben. Hier gibt es Eier, Zigaretten und man kann telefonieren.


O-Busse in Ulan Bator



wir kaufen Kartoffeln und anderes Gemuese aus einem umfunktionierten Baukontainer



einkaufen einmal etwas anders


Danach fahren wir noch Ersatzteile fuer das Auto kaufen.


ein Vorort von Ulan Bator. Scheinbar ist das eine gute Ecke um Autoteile zu kaufen



etwas unscheinbar von Aussen



aber hier sind wir richtig.


es sieht so aus, als ob er bekommen hat wonach er suchte.



Batnjam ist guter Dinge



ein Auto wird repariert



ein spannender Ausflug. Sicher schwer bei einem Reisebuero zu buchen ;) wird finden es cool!



hier wird den Mitarbeitern schon etwas Abwechslung geboten



Billard im Freien scheint beliebt zu sein



mit dem Arbeitsschutz nimmt man es nicht ganz so genau (da kriecht auch gerade jemand unter den Wagen). DIe Gasflasche ist mit einem duennen Strick festgebunden.


kein Mundschutz, keine Schutzbrille, keine Handschuhe. Das sieht gefaehrlich aus!




ich denke es wird gerade abgerechnet



noch mehr Telefone


Den Abend verbringen wir bei Batnjams anderer Schwester wo wir nochmal sehr gutes Essen bekommen und uns das Familienfotoalbum ansehen. Es ist eine grosse Familie!


irgendwo dort sind wir zum Abendbrot eingeladen






es wird wieder gut gegessen


wir lernen wietere Familienmitglieder kennen



und schauen uns das Familienfotoalbum an



wir lernen viel von der mongolischen Sprache und verstehen.....nix



die Einkaeufe und Geschenke fuer unterwegs werden sortiert

zurueck bei Troja zaehlen wir alle zusammen mit Batnjam, Bama und Troja unser Geld.

Anmerkung: Wir hatten eine grosse Menge Bargeld mit in die Mongolei genommen. Das Geld sah noch viel mehr aus, als es eigentlich war, dadurch dass wir fast ausschliesslich kleine Noten bei der Bank bestellt hatten. Ich erinnere mich an den Tag als ich in Dresden bei der Commerzbank die bestellten Dollarnoten abholte: es waren so viele Scheine, dass kein Umschlag da war, der gross genug war, dass alles hineingepasst haette. Also gab man mir einen kleinen Geldsack. Das Zaehlen der Scheine durch die Bankmitarbeiter dauerte ewig! Wir wussten in etwa wie viel Geld wir brauchen wuerden, weil Batnjam uns vorab schon schrieb, was wir fuer den Fahrer, Benzin, die Wohnungen usw. brauchen wuerden. Eigentlich wollten wir diesen Berg Geld nicht unbedingt unseren mongolischen Freunden zeigen, sondern einfach immer so viel Bezahlen wie noetig war. Nicht weil wir ihnen nicht vertrauen wuerden, sondern nur deshalb, weil wir wussten dass sie in anderen Verhaeltnissen in der Mongolei leben und wir sie nicht irgendwie traurig machen wollten. Jedenfalls kam aber troztdem das Thema irgendwann auf und unsere Freunde fragten was wir mit dem Geld machen wollten, weil es nicht sicher sei, so viel Geld mit auf die Reise zu nehmen. Wir waren eigentlich davon ausgegangen das Geld am Mann zu behalten, aber unsere Mongolischen Freunde meinten, es sei besser das Geld in einer Bank abzugeben und hier in Ulan Bator zu lassen. Ralf, Melanie und ich sassen in unserem Zimmer und ueberlegten, wie wir es am geschicktesten machen sollten. So dass wir nicht gleich den ganzen Berg herumzeigen muessen, nicht alles mitnehmen muessen, aber auch nicht alles bei der Bank abgeben, so dass wir im Notfall genug Geld haetten um irgendwie wieder in die Zivilisation zu kommen. So richtig wollte uns nix einfallen. Ich musste kurz raus aus dem Zimmer und mal auf Toilette. Als ich wieder kam, sassen so ziemlich alle auf dem Bett und zaehlten Dollarscheine. Ich wusste nicht ob ich lachen oder weinen sollte ;) Nun war es aber zu spaet. Jetzt wussten alle genau wie viel Geld da war und letztendlich wurde entschieden, dass das Geld hier in der Wohnung bleiben sollte. Morgen soll es dann los gehen. Wir sind gespannt!



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