Wir kommen doch nicht wie geplant um 9 Uhr los, sondern erst 10:30 Uhr. Am Morgen sehen wir noch einige Jungs mit ihren geschmueckten Rennpferden Richtung Dorf reiten. Dort wird gerade das Nadamfest vorbereitet - die wichtigsten Feiertage in der Mongolei.



Wir tanken an einer vorsintflutlichen Tankstelle, an welcher ein junge kurbeln muss um das Benzin in unseren Tank zu pumpen.

Ein Brunnen

Spaeter kommen wir an einen Brunnen, wo frisches Wasser aus 70m Tiefe gepumpt wird.


1 Liter Wasser kostet 0.2 Cent. Wir fuellen unseren Kanister und allen grossen Wasserflaschen mit sauberen, kaltem Wasser.

Iltim ueberwacht alles

Wasser fuer alle, Mensch und Tier

Suessigkeiten fuer die Kinder



Wir fahren weiter in Richtung eines kleinen Salzsees, wo Bekannte von Baja und Iltim wohnen. Uns wird kurz gezeigt, wie das Salz hier abgebaut wird.






Ein Knochenjob! Es beginnt zu regnen, was die Mongolen als ein gutes Zeichen deuten. Im Gegensatz zum Sprichwort in Deutschland, heisst es hier, dass Reisende, welche den Regen mitbringen besonders gern empfangen werden.


Wir essen in der Jurte der Freunde Mittag und machen wieder jede Menge Fotos.






Danach besuchen wir Bajas Mutter, welche ganz in der Naehe wohnt. Auch Bajas Schwester ist gerade da.

Sie hat ihr Mathematik und Physikstudium abgeschlossen und ist nur in den Ferien hier. Sie ist wohl noch zu haben und Baja bietet sie Ralf an. Ralf ueberlegt sich das noch etwas. Batnjam meint, wir wuerden sonst auch noch ein anderes huebsches mongolisches Maedchen finden. Wir denken uns, dass das bisher schoenste mongolische Maedchen - Timka - direkt neben Ralf sitzt, sagen aber lieber nichts.

Sahne, Butter, alles ohne Kuehlschrank
Es geht weiter. In einem Bogen herum um Shumuultay, wo Batnjams Bruder und Mutter nur im Winter leben.




Iltim bring Ralf das Ringen bei

ein ungleicher Kampf

im Auto wird man ordentlich durchgeschuettelt

Sie sind also Halbnomaden und ziehen im Sommer, mit ihren etwa 1200 Schafen und Ziegen, sowie etwa 50 Pferden etwas noerdlich, in ein schoenes Tal zwischen sanften Bergen.

Dort hatte Batnjams Vater eine Blockhuette gebaut. Wir werden freudig begruesst.

Die Familie hier ist jetzt bereits sehr gross. Es sind sehr viele Kinder da.Batnjams Mutter sieht sehr nett aus.

Bajas Sohn hat sich wohl nicht richtig gewaschen. Als Batnjam ihn darauf anspricht, droht er ihm dass er ihn mit nach Deutschland nimmt, wenn das nicht besser wird. Er faengt bitterlich an zu weinen!

Am spaeten Nachmittag melken Melanie und ich das erste mal in unserem Leben eine Kuh. Das heisst, wir versuchen es.

Das arme Tiere schreit wie am Spiess und versucht immer wieder abzuhauen.


Melanie macht es besser

oder so

zwei Ziegen und zwei Huehner

zwei Ziegen und zwei Schafe

Danach bekommen wir kleine Ziegen in den Arm gedrueckt. Da krieg ich gleich Hunger. Ralfs Ziege frisst gleich mal kleine Loecher ins seine Mammutjacke. Wir werden ordentlich mit Essen gemaestet. Es gibt viel Sahne und fettige Milch und Kuchen.





Wir bekommen eine Jurte nur fuer uns! Nun ist das Mongolei-Feeling perfekt.

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